Geri Dön Autoimmunerkrankungen: Wenn das Immunsystem den eigenen Körper angreift

Autoimmunerkrankungen: Ursachen, Symptome und die Rolle der Ernährung

Das Immunsystem schützt uns normalerweise vor Bakterien, Viren und Krebszellen. Bei einer Autoimmunerkrankung stuft das System jedoch körpereigene Zellen fälschlicherweise als Bedrohung ein und greift sie an. Weltweit sind über 100 verschiedene Arten dieser Erkrankungen bekannt, die fast jedes Organsystem betreffen können.

Wichtige Arten von Autoimmunerkrankungen

Autoimmunprozesse können sich in verschiedenen Körperregionen manifestieren:

  • Gelenke & Muskeln: Rheumatoide Arthritis, Lupus (SLE), Sjögren-Syndrom.

  • Verdauungssystem: Morbus Crohn, Zöliakie, Colitis ulcerosa.

  • Endokrines System: Hashimoto-Thyreoiditis, Typ-1-Diabetes, Morbus Addison.

  • Nervensystem: Multiple Sklerose (MS), Guillain-Barré-Syndrom.

  • Haut: Psoriasis (Schuppenflechte), Dermatomyositis.

Ursachen und Risikofaktoren

Warum das Immunsystem die Orientierung verliert, kann verschiedene Gründe haben:

  1. Genetik: Familiäre Veranlagung spielt eine große Rolle.

  2. Umweltfaktoren: Rauchen, Übergewicht, Toxine und bestimmte Medikamente.

  3. Stress: Psychischer und physischer Stress verändert die Hormonproduktion und kann Immunreaktionen triggern.

  4. Geschlecht: Frauen zwischen 15 und 44 Jahren haben ein statistisch höheres Risiko.

Symptome im Überblick

Die Anzeichen variieren je nach betroffenem System, treten aber oft in Schüben (Alevlenmeler) auf, gefolgt von Phasen der Besserung (Remission):

  • Allgemein: Chronische Erschöpfung (Fatigue), Fieber, geschwollene Lymphknoten.

  • Bewegungsapparat: Gelenkschmerzen, Steifheit und Schwellungen.

  • Magen-Darm: Blähungen, Bauchschmerzen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

  • Neurologisch: Schwindel, Konzentrationsstörungen („Brain Fog“), Taubheitsgefühle.

Die Rolle der Ernährung bei Autoimmunprozessen

Eine gezielte Nährstoffzufuhr kann das Immunsystem modulieren und Entzündungen reduzieren:

  • Vitamin A: Wirkt entzündungshemmend und stärkt die Immunantwort.

  • Vitamin C: Ein starkes Antioxidans zum Schutz der Zellfunktionen.

  • Vitamin D: Ein Schlüsselhormon für das Immunsystem, das oft supplementiert werden muss.

  • Zink & Selen: Unterstützen die korrekte Funktion der Abwehrzellen.

  • Omega-3 & Probiotika: Fördern eine gesunde Darmflora und hemmen chronische Entzündungsprozesse.

Behandlung und Diagnose

Die Therapie von Autoimmunerkrankungen ist individuell und erfordert fachärztliche Begleitung. Neben medikamentösen Ansätzen stehen die Stabilisierung des Immunsystems durch Ernährung und die Gabe von Mikronährstoffen im Fokus, um die Lebensqualität langfristig zu sichern.

Arama Yap

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